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Risikobewertung für Spielzeug
Die 5 typischen Risiken bei Spielzeug bei bestimmungsgemäßer und vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung — und welche Prüfungen und Dokumente sie abdecken.
1. Ersticken
Kleinteile oder sich lösende Teile können verschluckt werden oder die Atemwege blockieren.
Maßnahme: Kleinteile- und Festigkeitsprüfung nach EN 71-1, Warnhinweis für ältere Altersgruppe.
Nachweise: Prüfbericht EN 71-1 (mechanische und physikalische Eigenschaften) · Warnhinweis: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet
2. Chemische Exposition
Schwermetalle in Farben und Materialien, Phthalate und PAK in Kunststoff und Gummi.
Maßnahme: Prüfung nach EN 71-3 und REACH-Analyse der Kunststoff- und Gummiteile.
Nachweise: Prüfbericht EN 71-3 (Migration bestimmter Elemente) · Prüfbericht Phthalate und PAK · Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Chemikalien
3. Scharfe Kanten und Spitzen
Schnitt- und Stichverletzungen durch zugängliche Kanten, auch nach Missbrauchsprüfungen.
Maßnahme: Prüfung nach EN 71-1.
Nachweise: Prüfbericht EN 71-1 (mechanische und physikalische Eigenschaften)
4. Brand
Materialien, die sich leicht entzünden oder schnell brennen, z. B. Kostüme und Plüschtiere.
Maßnahme: Prüfung nach EN 71-2.
Nachweise: Prüfbericht EN 71-2 (Entflammbarkeit)
5. Strom und Batterien
Überhitzung, auslaufende Batterien und verschluckte Knopfzellen.
Maßnahme: Prüfung nach EN IEC 62115, verschraubtes Batteriefach.
Nachweise: Prüfbericht EN IEC 62115 (elektrisches Spielzeug)
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Von Sachverständigen geprüft. Regelwerk Version 2, zuletzt geprüft am 2026-10-10. Diese Seite hilft, Lücken zu finden, und ersetzt keine Bewertung durch Sachverständige oder ein Prüflabor.